Corona-Hilfsprogramme

 

Land Baden-Württemberg

Zuletzt aktualisiert: 30.11.2021 (14:40 Uhr)

 

 

Soforthilfe Corona

 

Bis zum 31. Mai 2020 konnte die Soforthilfe Corona des Bundes und des Landes Baden-Württemberg von Unternehmen und Selbstständigen beantragt werden, die sich aufgrund der damals akuten Pandemie-Situation in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befanden.

 

Bis zum 19. Dezember 2021 läuft nun aus rechtlichen Gründen ein Rückmeldeverfahren in Zuge dessen noch weitere Informationen von Sorforthilfe-Empfänger*innen abgefragt werden.

 

--> Mehr Informationen und FAQ zum Rückmeldeverfahren

 

 

Nothilfefonds

 

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Antragstellung: Antrag bis spätestens 30. November 2021
Förderhöhe: min. 10.000 Euro


Mit dem Nothilfefonds soll wirtschaftlich gefährdeten Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Vereinen der Breitenkultur geholfen werden, die in ihrer Existenz bedroht sind. Antragsberechtigt sind grundsätzlich Kunst- und Kultureinrichtungen (insbesondere Theater, Orchester und musikalische Ensembles, Chöre, regelmäßig wiederkehrende Festivals und Festspiele, soziokulturelle Zentren, Museen und vergleichbare Einrichtungen mit regelmäßigem Ausstellungsbetrieb, Kunstvereine, Freilichtmuseen etc.) in privater Trägerschaft mit Sitz in Baden-Württemberg, die aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst entweder institutionell gefördert werden oder in den letzten drei Jahren eine regelmäßige Projektförderung erhalten haben. Fördervoraussetzung ist, dass alle zumutbaren Manßnahmen zur Schadensminderung (z.B. Kurzarbeitergeld, Corona-Soforthilfe, NEUSTART KULTUR) ergriffen wurden und die Kommune im bisherigen Umfang weiterfördert.

 

 

 

Bund

Zuletzt aktualisiert: 13.08.2021 (17:00 Uhr)

 

 

Überbrückungshilfe III

 

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Antragstellung: bis 31. Oktober 2021, Änderungsanträge können seit dem                                                     27. April 2021 gestellt werden

Förderhöhe: max. 1,5 Mio. Euro (abhängig von Unternehmensgröße)

 

Die Überbrückungshilfe III gilt ab Januar 2021 für alle Unternehmen, die von staatlichen Schließungsanordnungen betroffen sind – also sowohl für die im Dezember bundesweit geschlossenen Unternehmen wie auch für diejenigen, die im November oder Dezember die "November-" bzw. "Dezemberhilfe" erhalten haben.

 

Die Überbrückungshilfe sieht Zuschüsse zu den fixen Kosten der Unternehmen vor. Sie richtet sich an Unternehmen, Soloselbstständige sowie selbständige Freiberufler*innen. Voraussetzung ist, dass im jeweiligen Monat ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent vorlag. Für manche Antragstellenden kann auch interessant sein, dass eine Anrechnung auf die Grundsicherung nicht stattfindet. Auch Vereine ohne Festangestellte sind antragsberechtigt, sofern sie dauerhaft am Markt tätig sind. Die Antragstellung erfolgt über eine*n Steuerberater*in.


Zu den förderfähigen Fixkosten zählen unter anderem

 

  • Mieten und Pachten
  • Finanzierungskosten und ähnliche Kosten, die nicht umsatzabhängig sind (Kosten für Auszubildende oder Grundsteuern)
  • Aufwendungen für Personal, das Kurzarbeit nicht nutzen kann (Pauschale in Höhe von 20 Prozent der übrigen förderfähigen Fixkosten)
  • Modernisierungs-, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten bis zu 20.000 Euro
  • Investitionen in Modernisierung und Digitalisierung
  • Abschreibungen von Wirtschaftsgütern bis zu 50 %
  • Marketing- und Werbekosten (maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahr 2019)

 

Soloselbstständige, die die Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen wollen, können zusätzlich eine monatliche Pauschale von 1.000 Euro als fiktiven Unternehmerlohn im Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen. Die Ergänzung des fiktiven Unternehmerlohns im Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III sowie die länderübergreifende Plattform für die Härtefallhilfen stehen seit Mai 2021 zur Verfügung.

 

Schlussabrechnung: Die Schlussabrechnung zur Überbrückungshilfe III kann gegen Ende des Jahres nur über einen prüfenden Dritten bis spätestens 30. Juni 2022 erfolgen. In der Schlussabrechnung werden die tatsächlichen Umsatzeinbrüche und angefallenen Fixkosten den Schätzungen bei Antragstellung gegenübergestellt. Zu viel gezahlte Hilfen müssen zurückgezahlt werden oder aber es gibt nachträglich eine Nachzahlung. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Überbrückungshilfe III in voller Höhe zurückzuzahlen.

 

--> Zu den FAQ Überbrückungshilfe III

 

Die Antragsfrist der vierten Förderphase Überbrückungshilfe III Plus wurde Ende November 2021 verlängert und endet nun am 31. März 2022. Die Schlussabrechnung kann bis zum 31. Dezember 2022 eingereicht werden.

 

---> Zu den FAQ Überbrückungshilfe III Plus

 

 

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Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz hat eine Übersicht über alle Förderprogramme erstellt, die regelmäßig aktualisiert wird.     mehr...

 

 

 

 

MFG-Infosessions zu Corona-Hilfen


Ziel der Sessions ist es, einen Überblick zu ausgewählten Hilfsprogrammen zu vermitteln, gute Informationsquellen aufzuzeigen, branchenspezifische Hinweise für die Antragstellung zu geben und individuelle Fragen zu den Programmen zu beantworten.

 

Zurzeit gibt es noch keine neuen Termine.

 

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