Amalie and Theo Pinkus Cultural Award

 

The independent cultural prize awarded by the LAKS Baden-Württemberg is named after Amalie and Theo Pinkus. They were booksellers and activists in the New Social Movements in Germany and in Switzerland from the 1960s. This prize is given in remembrance of two people who put into practice like no others their idea of self-governance in their work and who contributed to the development of a civil society of responsible citizens. Sociocultural centres are bound to work for this objective. The Amalie and Theo Pinkus Cultural Prize is an encouragement for anyone trying to implement practically a concrete utopia.

 

Each winner of the cultural prize is financially awarded with 1.500 euros and endowed with a manufactured stela from the sculptor Peter Jacobi.

 

 

 

LAKS Baden-Württemberg e.V. verleiht im Jahr 2019 den Kulturpreis „Der Pinkus“ an die Kulturwerkstatt Simmersfeld und den Kinder- und Jugendverband – Die Falken Baden-Württemberg für das Projekt „AMS* Camp"


Das AMS*Camp ist ein selbstorganisiertes, viertägiges Camp bei St. Georgen im Schwarzwald. Seit 2009 entsteht jährlich im Sommer eine Zeltstadt mit Mitmach-Küche, spartenübergreifen-dem Kulturprogramm auf 3 Bühnen mit Theater, Lesungen, Live-Musik und Performances, sowie gesellschaftskritischen Vorträgen. Der zweiwöchige Aufbau und einwöchige Abbau sind Teil des Projekts. Hier wird Selbstorganisation erlebbar und Skillsharing erfahrbar.

 

Aus der Begründung der Jury: „Die Kulturwerkstatt Simmersfeld liegt in dem 2.000-Seelen-Städtchen Simmersfeld tief im Schwarzwald. Großstädter*innen suchen hier die romantische Schwarzwaldidylle, Simmersfelder Jugendliche aber suchen hier das Weite. Die Kulturwerkstatt Simmersfeld stemmt sich seit vielen Jahren engagiert gegen den Wegzug der jungen Menschen und setzt der Enge des kleinstädtischen Lebens eine politisch engagierte und nicht selten wider-spenstige soziokulturelle Arbeit entgegen. Das AMS* Camp, das seit 2009 stattfindet, stellt unserer Meinung nach ein herausragendes Beispiel einer selbstbewussten und gleichzeitig selbstkritischen Kulturarbeit im ländlichen Raum dar..."

 

Pressemitteilung 2019