Zuletzt aktualisiert: 11.01.2021 (11:45Uhr)

 

Behördliche Erlasse

 

Baden-Württemberg 

 

Der Bund und die Länder haben sich auf die Fortführung der pandemiebedingten Einschränkungen, Schließungen und Kontaktverbote bis mindestens 19. April 2021 geeinigt.

 

In Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vom 3. und 22. März 2021 sind jedoch erste Öffnungsschritte in Kunst- und Kultureinrichtungen wieder möglich, wenn die aktuellen regionalen Infektionszahlen dies erlauben (Museen, Ausstellungshäuser, Bibliotheken). Demnach dürfen äquivalent dazu auch Soziokulturelle Zentren ihre Ausstellungsräume für angemeldete Besucher unter Einhaltung der geltendnen Hygienevorschriften öffnen.

 

Der Veranstaltungsbetrieb mit Publikumsverkehr ist jedoch weiterhin untersagt. Die Schließung für den Publikumsverkehr schließt nicht den internen Arbeitsbetrieb ein. So dürfen professionelle Ensembles – unter Einhaltung der strengen Abstands- und Hygieneregeln – auch weiterhin proben und trainieren. Auch sind Online-Aufführungen (Livestreaming, Video-on-demand) ohne Publikum vor Ort unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

 

Zur aktuellen Corona-Verordnung: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

 

Zu den FAQ Corona und Kultur: https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/informationen-zu-corona/faq-kulturbetrieb/

 

 

Infektionsschutzgesetz

 

Das deutsche Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist ein Bundesgesetz gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und regelt die hierfür notwendige Mitwirkung und Zusammenarbeit von Behörden des Bundes, der Länder und der Kommunen, Ärzten, Tierärzten, Krankenhäusern, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie sonstigen Beteiligten. Es soll übertragbare Krankheiten beim Menschen vorbeugen, Infektionen frühzeitig erkennen und ihre Weiterverbreitung verhindern.

 

Seit der Reform des Gesetzes vom November 2020 wird der Bereich Kunst und Kultur nicht mehr unter der Überschrift „Freizeit“ geführt, sondern als eigenständiger Bereich gelistet. Dort heißt es nun u.a.: „Bei Untersagungen oder Beschränkungen im Bereich der Kultur muss der Bedeutung der Kunstfreiheit ausreichend Rechnung getragen werden.“     mehr...