Die Mitgliedszentren der LAKS Baden-Württemberg

Radio Dreyeckland, Freiburg

Träger:   gBetriebs GbmH 

Gründungsjahr:    

Adlerstraße 12  

79098 Freiburg 

 

Tel.:  0761/30407 

Kartentel.:   

Fax:  0761/34961 

verwaltung@rdl.de 

www.rdl.de/ 

Regierungsbezirk:  Freiburg 

 

Radio Dreyeckland ist ein "Freies" Radio, was bedeutet, dass es weder privat-kommerziell noch öffentlich-rechtlich ist. Vor 22 Jahren aus der Anti-Atomkraft-Bewegung entstanden, versteht es sich als linkes Medienprojekt, in dem selbstorganisiert Einzelpersonen und Gruppen in verschiedenen Redaktionen unterschiedlichste Sendungen produzieren. Obwohl das Spektrum des von ca. 200 Macher/-innen gestalteten Programms sehr breit ist, gibt es doch ein inhaltliches Programmstatut als Grundkonsens. Finanziert wird RDL zum großen Teil von den ca. 2600 Fördermitgliedern des Freundeskreises, außerdem bekommt es manchmal Geld von Stiftungen und Institutionen. Radio Dreyeckland ist idealerweise eine freie Assoziation der Sendungsproduzent/-innen mit prinzipiell offenen Zugangsmöglichkeiten. Es lebt davon, dass Leute kommen, die finden, dass sie etwas zu sagen haben, was andere hören sollten, die anderen ihre Plattensammlung vorspielen wollen, Leute, die keine Lust mehr haben auf die tägliche Konditionierung durch flotte Moderation und 1.30 min-Beiträge und in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen andere Sendungen produzieren möchten.

Geschichte

- 1977 sendet Radio Verte Fessenheim zum ersten Mal. Der Piratensender entsteht aus der Anti-AKW-Bewegung am Oberrhein, deren Anliegen von den Medien nicht oder verfälscht wahrgenommen wird.
- 1979 bildet sich die badische Redaktion von Radio Verte in Freiburg.
- 1981 nennt Radio Verte sich um in Radio Dreyeckland. Feste Redaktionen in Basel, Mulhouse, Colmar, Freiburg, Sraßburg und Haguenau.
- 1985 sendet das badische Radio Dreyeckland zum ersten mal aus Freiburg. Polizeieinsätze, Verhaftungen und Großdemonstrationen und schließlich die Reform des Landesmedienrechts erzwingen schließlich
- 1988 die Legalisierung. Seitdem sendet Radio Dreyeckland Freiburg auf der 102,3 Megaherz und kann in etwa 60 Kilometern Umkreis empfangen werden.
- seit 1992 gibt es das Projekt Interkonnexiones (IKX), das einen Programmaustausch von internationalistischen Sendungen zwischen nichtkommerziellen Radios in Europa organisiert.
- 1993 gründet sich in BaWü die Assoziation freier Gesellschaftsfunk (AFF) und 1995 der Bundesverband Freier Radios (BFR) , die die Vernetzung, Interessenvertretung und Förderung der deutschsprachigen bzw. der Radios hierzulande betreiben.
- eine Änderung des Rundfunkrechts in BaWü ermutigte weitere Initiativen eigene Frequenzen zu fordern.
- seit 1995 senden Freie Radios in Lörrach, Karlsruhe, Stuttgart, Freudenstadt und Tübingen.
- 2000, und dann? Ob es Radio Dreyeckland auch in Zukunft geben wird? 

Infrastruktur

Gesamtfläche (qm) 

Veranstaltungssäle 

Sitzplätze 

Bühne (qm) 

Proberäume 

Gruppenräume 

Ausstellungsräume 

Gastronomie (Sitzplätze) 

Atelier 

Programm

Musik

  • Jazz
  • Rock/Pop
  • Folk
  • Weltmusik
  • Sonst. (Musik)

 

 

Sonstiges

  • Festival/Open Air
  • Ausstellung
  • Lesungen
  • Film

 

Bildung

  • Vorträge/Seminare
  • Kurse/Workshops
  • Gruppentreffs
  • Sonst. (Bildung)

Theater

  • Sprechtheater
  • Musiktheater
  • Kabarett
  • Comedy
  • Straßentheater
  • Sonst. (Theater)

 

Tanz

  • Tanztheater
  • Sonst. (Tanz)

 

Angebote für

  • Kinder
  • Jugendliche
  • Familien
  • Senioren
  • Migranten
  • Behinderte

Personal

Festangestellte 

Auszubildende 

Freie Mitarbeiter 

Ehrenamtliche 

Geringfügige Beschäftigte 

Sonderprogramme (z.B. ABM) 

Praktikanten 

Freiwilligen-Dienst 

Aushilfen 

Sonstige Mitarbeiter 

Haushalt  in €

Gesamt 

Finanzierung

Zuschuss Kommune 

Landeszuschuss 

Eigenmittel 

Spenden 

Besucher (jährl.) 

 

Allgemeines

Ort Freiburg

Einwohner  225.000